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Warum ist Boswelliasäure beliebt?

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Warum ist Boswelliasäure beliebt?

07.06.2024

Das Harz der Boswellia-Art wird seit jeher als Weihrauch bei religiösen und kulturellen Zeremonien sowie in der Medizin verwendet.Boswelliaserrata (Salai/Salai guggul) ist ein mittelgroßer bis großer verzweigter Baum aus der Familie der Burseraceae (Gattung Boswellia), der in trockenen Bergregionen Indiens, Nordafrikas und des Nahen Ostens wächst. Oleo-Gummiharz wird aus dem Einschnitt am Stamm des Baumes entnommen und dann in einem speziell angefertigten Bambuskorb aufbewahrt, um den Ölgehalt zu entfernen und das Harz zu verfestigen. Nach der Verarbeitung wird das Gummiharz nach Geschmack, Farbe, Form und Größe sortiert. In Indien sind die Bundesstaaten Andhra Pradesh, Gujarat, Madhya Pradesh, Jharkhand und Chhattisgarh die Hauptquelle für Boswellia serrata. Regional ist es auch unter verschiedenen Namen bekannt.

Boswelliasäure Funktion

Die Oleo-Gummiharze enthalten 30–60 % Harz, 5–10 % ätherische Öle, die in organischen Lösungsmitteln löslich sind, und der Rest besteht aus Polysacchariden. Gummiharzextrakte aus Boswellia serrata werden in der Volksmedizin seit Jahrhunderten traditionell zur Behandlung verschiedener chronisch-entzündlicher Erkrankungen eingesetzt.

Der harzige Teil von Boswellia serrata enthält Monoterpene, Diterpene, Triterpene, tetrazyklische Triterpensäuren und vier wichtige pentazyklische Triterpensäuren, nämlich β-Boswelliasäure, Acetyl-β-Boswelliasäure, 11-Keto-β-Boswelliasäure und Acetyl-11-keto-Boswelliasäure. β-Boswelliasäure, verantwortlich für die Hemmung entzündungsfördernder Enzyme. Von diesen vier Boswelliasäuren ist Acetyl-11-keto-β-Boswelliasäure der stärkste Inhibitor von 5-Lipoxygenase, einem Enzym, das für Entzündungen verantwortlich ist.

Boswellia serrata

Boswellia serrata (Salai/Salai guggul) (Familie: Burseraceae; Gattung: Boswellia) ist ein mittelgroßer bis großer verzweigter Baum, der in trockenen Bergregionen Indiens, Nordafrikas und des Nahen Ostens wächst. Die Familie der Burseraceae ist im Pflanzenreich mit 17 Gattungen und 600 Arten in allen tropischen Regionen verbreitet. Es sind etwa 25 Arten der Gattung Boswellia bekannt, die meisten davon kommen in Arabien, an der Nordostküste Afrikas und in Indien vor. Drei dieser Arten gelten seit der Antike als „echte Weihrauchbäume“.

BoswelliaSacra Flueck, die erste Art, wächst in Südarabien und ist bei den Arabern als „maghrayt d'sheehaz“ bekannt. Das produzierte Harz ist als „luban dhakar“ bekannt. Boswellia carterii Birdw wächst in Somalia und wird in der einheimischen Sprache „Moxor“ genannt und das produzierte Harz ist als „Luban Dhakar“ bekannt. Boswellia frereana Birdw. ist ebenfalls eine somalische Art und wird in der einheimischen Sprache „Jagcaar“ genannt und das produzierte Harz ist als „Loban Majdi“ oder „Maydi“ bekannt. Dies ist die teuerste Harzmarke auf dem Markt. Eine weitere harzproduzierende Art ist Boswellia serrata Roxb., bekannt als „Indischer Olibanum“, „Indischer Weihrauch“, „Dhup“ und „Salai“ oder „Salai Guggul“, der in den mittleren und nördlichen Teilen Ostindiens vorkommt. In Indien ist es seit fast 25 Jahren als hochwertiger Extrakt erhältlich und wird unter dem Namen Shallaki vermarktet.

Verwendungsmöglichkeiten von Boswellia Serrata

Aufgrund seiner einzigartigen Herkunft und Zusammensetzung wird dieses Kraut in vielen verschiedenen Formen verwendet. Wie oben erwähnt, wird Boswellia serrata (das Kraut) gewonnen, indem man das Gummiharz des gleichnamigen Baumes sammelt und es dann vor der Verarbeitung trocknen lässt. Ab diesem Zeitpunkt kann es zu Aroma- oder Aromatherapiezwecken verbrannt werden, aber das getrocknete Harz ist auch in verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln und Produkten enthalten, die weithin erhältlich sind.

Aufgrund seines milden Geschmacks kann dieses Harz auch verschiedenen Getränken und Lebensmitteln zugesetzt werden und ist auch in reiner Extraktform erhältlich, die in verschiedenen Formen als natürliches Heilmittel verwendet wird. Es gibt es in topischer Form, die auf schmerzende oder entzündete Körperstellen aufgetragen werden kann, sowie in verdünnter Form als Mundwasser. Manche Frauen verwenden Boswellia serrata als Zutat in Naturkosmetik und in der religiösen Tradition wird dieses Kraut als eine Art Räucherwerk verwendet.

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